Für die Erweiterung des Fernwärme- und Anergienetzes der Stadt Chur wird für die Wärmeerzeugung eine neue Energiezentrale an der Felsenaustrasse 29 erstellt. Das neue Gebäude, in welchem in erster Linie Wärme durch Wärmepumpen erzeugt wird, kommt im westlichen Teil des IBC-Areals zu liegen. Über die Energiezentrale wird künftig ein Teil des Clusters Pulvermühle mit Anergie und Wärme versorgt. Primär soll das zur Verfügung stehende Grundwasser als Quelle für die Wärmepumpen und das Anergienetz maximal ausgenutzt werden.Endausbau EnergiezentraleDie Wärmeerzeugung der Energiezentrale IBC erfolgt im Endausbau mittels zwei NH3-Wärmepumpen mit einer Leistung von total 3’000 kW. Aufgrund der hohen Spitzenlasten, durch die gewerblichen und industriellen Nutzungen im Perimeter, dienen zwei Gaskessel mit insgesamt 4’500 kW, zur Spitzenlastdeckung und zu Redundanzzwecken.Als Quelle dient Grundwasser mit zwei Entnahmebrunnen- und zwei Rückgabebrunnenstandorten. Die Entnahmeleistung beträgt total 330 l/s. Das Grundwasser wird in der Energiezentrale auf 3 x 1.85 MW Grundwasser-Wärmetauscher geführt, welche ein bidirektionales Anergienetz mit Quellenenergie versorgt. Die Wärmepumpen der Energiezentrale sind ins Anergienetz eingebunden.Das Wärmenetz wird mit einer Systemtemperatur von 65 / 45°C betrieben. Das bidirektionale Anergienetz bietet Systemtemperaturen im Warmleiter von 7…19°C bzw. im Kaltleiter von 3…15°C.Etappe 1 EnergiezentraleIn der ersten Etappe dient eine NH3-Wärmepumpe mit 1.5 MW Wärmeleistung für die Wärmeversorgung. Seitens Anergie wird ein Plattenwärmeübertrager realisie
| Auftraggeber | IBC Energie Wasser Chur |
|---|---|
| Ort | Chur |
| Kanton | Graubünden |
| Auftragsart | Bauauftrag |
| CPV | 45331000 Installation von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen |
| Staatsvertrag | Nein |