MehrSpur Zürich – Winterthur, Verwertungsstellen mit Bahnanschluss, Projektteil 246
- Publikation
- 13996-01
- Publiziert
- 2026-08-24
- Verfahren
- Offenes Verfahren
Beschreibung
Mit dem Projekt MehrSpur Zürich – Winterthur planen der Bund und die SBB AG eine neue Doppelspurlinie durch den Brüttenertunnel und den Ausbau der Bahnhöfe Dietlikon, Bassersdorf, Wallisellen und Winterthur Töss. Damit können der heutige Engpass im Bahnnetz zwischen Zürich und Winterthur behoben und der notwendige Angebotsausbau realisiert werden. Das Kernstück zur Behebung des Kapazitätsengpasses zwischen Zürich und Winterthur ist der rund 8.3 km lange Brüttenertunnel, der einen ca. 1 km langen Abzweig in Richtung Flughafen aufweist. Für diesen unterirdischen Doppelspurausbau wird je Fahrtrichtung ein Einspurtunnel mit einem Innendurchmesser von rund 8.3 m erstellt. Eine Zufahrt zum Tunnel liegt nördlich vom Bahnhof Dietlikon, eine Zweite östlich vom Bahnhof Bassersdorf. Diese beiden Tunnelzufahrten werden in der Verzweigung Mülberg unterirdisch zusammengeführt und kommen bei Tössmühle vor Winterthur in einem die Kempt überquerenden Portalbauwerk wieder an die Oberfläche. Die bei diesem Projekt anfallenden, umfangreichen Materialmengen werden nach Möglichkeit projektintern, ansonsten extern verwertet. Die Transporte zu den externen Verwertungsstellen erfolgen mit Lastwagen oder Bahn. Die SBB AG beauftragt für den Projektteil 246 des Abschnitts 2 Brüttenertunnel des Grossprojektes MehrSpur Zürich – Winterthur die Firma für die Verwertung eines Teils des bahntransportierten Aushub- und Ausbruchmaterials. Die zeitlich nachgelagerte Ausschreibung weiterer Leistungen ähnlich dem Projektteil 246 ist vorgesehen. Es sind in etwa nachfolgende Leistungen und Hauptmengen geplant:
| Auftraggeber | SBB CFF FFS Einkauf Bauprojekte Region Ost |
|---|---|
| Kanton | Zürich |
| Auftragsart | Bauauftrag |
| CPV | 90531000 Verwaltung von Deponien |
| Staatsvertrag | Ja |