Öffentliche Aufträge Schweiz Zuschlag
Zuschlag erteilt

Baumeister Instandsetzung Lehnenbrücke Bellevue, Sigriswil

Publikationsnummer
15936-02
Publiziert am
Verfahren
Offenes Verfahren
2’697’209.50 CHFZuschlagsbetragrund 2,7 Mio. CHF
1eingegangenes Angebot
Zuschlag an
Walo Bertschinger AG Bern
39 Zuschläge in diesem Register

Begründung des Auftraggebers

Nach Art. 41 IVöB 2019 erhält das vorteilhafteste Angebot den Zuschlag. Das berücksichtigte Angebot erhielt 4.37 von maximal 5.00 Punkten für die Erfüllung der Zuschlagskriterien und damit am meisten Punkte von den im Verfahren bewerteten Angeboten. Ihm ist daher als vorteilhaftestes Angebot der Zuschlag zu erteilen.

Beschreibung

Die Instandsetzung umfasst die nachfolgend beschriebenen Massnahmen.
Die bestehende Brückenplatte der Lehne wird abgebrochen. Die Wandscheiben werden stehen
gelassen, wo erforderlich instandgesetzt und für die neuen Trägerauflager vorbereitet. Von der
Lehne Guntenstutz 3 (unten angrenzendes Bauwerk) wird das Tragwerk im Anschlussbereich
auf eine Länge von rund 7 m ebenfalls abgebrochen.
Für die neue Brücke werden Längsträger vorfabriziert, auf den Wandscheiben versetzt und
kraftschlüssig untergossen. Auf den Längsträgern wird eine Ortbetonplatte mit einer Dicke von
normal 25 cm mithilfe eines Lehrgerüstes erstellt. Weil die obersten ca. 15 m der Lehne in der
engen Bellevuekurve liegen, wird die Brücke mit einer dickeren Platte von 40 cm ohne Längsträger ausgebildet. An dieser Stelle ist ein unten abgestelltes Lehrgerüst vorgesehen. Die beiden kürzeren Querscheiben werden in den oberen 1.6 m rückgebaut und neu mit einer grösseren Breite aufgesetzt, damit die Platte nicht zu weit auskragt. Talseitig wird nach Fertigstellung
der Platte auf die gesamte Länge ein neues Randbord erstellt.
Die neue Lehnenbrücke präsentiert sich als integrales Bauwerk auf eine Länge von rund 220 m
ohne Fugen.
Das Bauwerk wird konventionell mit PMMA, Polymerbitumendichtungsbahnen und Gussasphalt
abgedichtet. Im Gehwegbereich wird ein Gussasphalt-Vollaufbau erstellt. Im Strassenbereich ist
die oberste Schicht mit einem konventionellen Walzasphalt vorgesehen. Dadurch wird die Belagsebenheit gewährleistet und beim nächsten Deckbelagsersatz kann die komplette Deckschicht der Strasse mit Walzasphalt ersetzt werden. Strasse und Gehweg werden durch einen
geklebten Randstein voneinander abgetrennt. Die Innen- und Oberseite der Bordüre wird hydrophobiert und erhält ein neues Geländer.

Amtliche Publikation: Projekt 15936 auf simap.ch ansehen – massgebend ist ausschliesslich die dortige Veröffentlichung.
Angaben
AuftraggeberTiefbauamt des Kantons Bern
KantonBern
AuftragsartBauauftrag
CPV45000000
Bauarbeiten
Staatsvertrags­bereichNein