Den Zuschlag erhält die Firma Demo SCOPE AG, da sie das einzige und somit vorteilhafteste Angebot eingereicht hat. Darüber hinaus erfüllte dieses Angebot sämtliche nicht-preislichen Zuschlagskriterien.
Bei der Befragung zur Prävalenz von geschlechtsspezifischer Gewalt (nachfolgend: Prävalenzstudie) handelt es sich um eine neue Befragung des Bundesamts für Statistik (BFS). Die erste Datenerhebung ist für 2027 vorgesehen. Danach wird die Befragung alle fünf Jahre wiederholt. Mit Blick auf die Auftragserteilung zur Durchführung der Befragung 2027 wird eine öffentliche Ausschreibung in Form eines offenen Verfahrens durchgeführt. Das vorliegende Dokument mit allen Anhängen vermittelt detaillierte Informationen zur öffentlichen Publikation des Bundesamts für Statistik (BFS) auf www.simap.ch. Die Prävalenzstudie betrifft die folgenden, in der Istanbul-Konvention aufgeführten Formen von Gewalt: psychische Gewalt (einschliesslich wirtschaftlicher Gewalt) in der Partnerschaft, sexualisierte Gewalt, körperliche Gewalt und Nachstellung (Stalking). Laut der Istanbul-Konvention bezeichnet der Begriff «geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen» Gewalt, die gegen eine Frau gerichtet ist, weil sie eine Frau ist, oder die Frauen unverhältnismässig stark betrifft. Die schweizerische Prävalenzstudie schliesst die gleichen Formen der Gewalt gegen Männer mit ein. In der Befragung werden Vorkommen, Häufigkeit und Folgen von Gewalt seit der Jugend gemessen. Die Fragen betreffen die Gewaltform und die Tatperson sowie die Nutzung und Kenntnis der Unterstützungs- und Hilfsangebote für Gewaltbetroffene. Die Prävalenzstudie lehnt sich an die Statistik EU survey on gender-based violence against women and other forms of inter-personal violence (EU-GBV) an und wird auf europäischer Ebene koordiniert. U
| Auftraggeber | Office fédéral de la statistique |
|---|---|
| Ort | Neuchâtel |
| Kanton | Neuenburg |
| Auftragsart | Dienstleistungsauftrag |
| CPV | 79300000 Markt- und Wirtschaftsforschung; Umfragen und Statistiken |
| Staatsvertrag | Ja |